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Bitumenschindeln
Verlegung
 

Belüftung ^

Es ist eine geeignete Belüftung zu installieren, um im Sommer übermäßige Hitze und im Winter übermäßigen Wasserdampf unter dem Dach abzuleiten.

Kondenswasser kann zu Beschädigungen der Dachkonstruktion und der Dämmung führen. Daher ist eine Dampfsperre in Kombination mit einer Raumbelüftung zu installieren.

Befolgen Sie die Vorgaben Ihres Bitumenschindelherstellers und die lokalen Regelwerke.

Um die Dachkonstruktion, die mit Bitumenschindeln gedeckt ist, zu belüften, ist es erforderlich, einen Belüftungsschlitz zwischen der Dämmung und der Dachunterlage einzubauen.
















Dachkonstruktion ^

Die Dachkonstruktion wird so geplant und gebaut, dass sie eine äußerst zweckmäßige und langlebige Konstruktion bietet, auf die eine perfekt nagelbare Verkleidung aufgebracht werden kann.

Bedachungsmaterialien ^

Typ, Güteklasse, Stärke und Deckung der Materialien, die für die Bedachung verwendet werden, sollten den Anforderungen der lokalen Regelwerke entsprechen. Es ist äußerst wichtig, dass feuchtigkeitsbeständiges Material verwendet wird. Insbesondere Sperrholz und OSB-Platten müssen für den Einsatz im Außenbereich geeignet sein. Die Platten sind außerdem ordnungsgemäß zu befestigen und zu nageln.

Verlegung der Unterdachbahnen ^

Die Unterdachbahnen schützen die Holzkonstruktion vor und während der Verlegung der Schindeln vor ungünstigen Witterungsbedingungen. Sie dienen auch als zweite Schutzschicht gegen kapillares (aufsteigendes) Regenwasser, windgesteuerte Regenschauer und Schmelzwasser (= Eisdämmung).

Diese Membranen auf Bitumenbasis haben den Vorteil, dass sie nach dem Einschlagen der Nägel dicht um den Nagel abschließen. Dies kommt natürlich auch der Wasserdichtigkeit des Dachs zugute.

Beachten Sie die individuellen Einbauhinweise und die Anforderungen der lokalen Regelwerke.

Schnürung – visuelle Richtlinien (horizontal und vertikal) ^

Schnürungen (horizontal und vertikal) gelten als Richt- oder Hilfslinien; betrachten Sie diese Linien nicht als Verlegelinien. Verwenden Sie vertikale Linien, um Ausschnitte auszurichten, und horizontale Linien, um die Schindelreihe auszurichten.

Die Platzierung der Schnürung hängt von der Größe und vom Typ der Schindeln ab.

Verlegung der Schindeln ^

Beginnen Sie an der Mittellinie des Dachs, gehen Sie von dort aus nach links und rechts, verwenden Sie Schindeln mit abgeschnittenen Zungen (= Anfangslage oder Verwendung von speziell angefertigten Dachüberhangplatten). Lassen Sie die Schindeln etwa 1 bis 1,5 cm über die Dachkante hinausragen. Über dieser Anfangsreihe werden vollständige Schindeln verlegt (stellen Sie sicher, dass die Fugen dieser ersten Reihe nicht mit den Fugen der Anfangslage übereinstimmen).

Von der zweiten Reihe und den darauf folgenden Reihen wird jeweils die Hälfte der Zungen auf der linken oder rechten Seite abgeschnitten (je nachdem, auf welcher Seite mit dem Verlegen begonnen wurde). Die siebte Reihe beginnt erneut mit vollständigen Schindeln. Achten Sie darauf, stets Schindeln aus verschiedenen Gebinden miteinander zu kombinieren, um zu vermeiden, dass auf dem fertigen Dach Farbblöcke sichtbar sind!!

Nageln

Verwenden Sie die korrekte Nagelgröße und den richtigen Härtegrad. Verwenden Sie zinkbeschichtete oder verzinkte Stifte mit großem Flachkopf >< 9 mm, um den Korrosionsschutz zu gewährleisten, auch die Verwendung von Kupfernägeln ist möglich. Verwenden Sie die empfohlene Anzahl von Nägeln pro Schindel. Platzieren Sie die Nägel gemäß der Spezifikationen der Schindeln. Richten Sie die Schindeln ordnungsgemäß aus, um zu vermeiden, dass Nägel in der darunter liegenden Reihe freiliegen. Schlagen Sie die Nägel gerade ein.
Die Verwendung von Heftklammern ist verboten.

Position der Nägel: 2,5 cm über dem Ausschnitt und 2,5 cm von der Kante der Schindeln (durch die darunter verlegte Schindel).

Die Verwendung eines Schindelklebers

Der Schindelkleber besteht aus einem Bindemittel auf Bitumenbasis, welches dazu dient, Bedachungsmaterialien zu binden. Er wird auch als Bitumenkitt oder Mastix bezeichnet. Dieses Material wird im Allgemeinen auf Dichtungsbleche aufgetragen, an denen das Dach auf Wand, Kamin, Belüftungsrohr oder eine andere vertikale Oberfläche trifft. Er wird so entwickelt, dass er auch bei hohen Oberflächentemperaturen, die im Allgemeinen im Sommer auftreten, der Strömung standhält. Das Bindemittel bleibt bei niedrigen Betriebstemperaturen biegsam. Im Allgemeinen benötigen Schindeln keine zusätzliche Handversieglung, diese wird jedoch in Regionen mit hoher Windexposition für bestimmte Schindeltypen empfohlen (prüfen Sie die nationalen Vorschriften).

Decken von Dachgrat und Dachfirst

Achten Sie beim Verlegen der Schindelzungen, die den Dachfirst bedecken, stets darauf, dass die Nägel der oberen Schindelreihe (auf beiden Seiten des Dachfirsts) abgedeckt sind. Ist dies nicht der Fall, so fügen Sie einfach eine weitere Schindelreihe in diesem Dachabschnitt hinzu. Bei kalten Witterungsbedingungen: lagern Sie die Schindeln für die Firsthaube in einem warmen Raum, um sicher zu stellen, dass die Schindeln nicht durchbrechen, wenn Sie sie biegen. Verlegen Sie die Schindeln stets entgegengesetzt zur vorherrschenden Windrichtung. Schneiden Sie die Dachfirstkanten etwas spitz zulaufend.

Wenn Sie eine Schindel mit runder Zunge oder eine Schindel mit laminierter Zunge verwenden, achten Sie bitte stets darauf, rechteckige Schindeln in passenden Farben zu bestellen, um Dachgrate und Dachfirste zu decken.

Sie haben auch die Möglichkeit, vorgefertigte Grat-/Firstplatten zu verwenden, um Grate und Firste zu decken. Die Rückseite dieser Platte ist mit einem selbsthaftenden Dichtungsmittel beschichtet.

Dachdetails ^

» Offene Kehle

» Wechselseitig gedeckte Kehle

» Einseitig durchgedeckte Kehle (ab Dachneigung > 23°)

» Anschlussblech für Kamin

» Fensterbögen, Dachluken, Einstiege, …

» Türmchen, Glocken

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